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Der Zorn ist der Schlüssel zu allem Übel.

Imam Hasan al-Askari (as)-(Bihar-ul-Anwar, Band 78, S. 373)

Derjenige, der seinem Bruder insgeheim Rat gibt, behandelt ihn würdevoll. Derjenige (aber), der ihm öffentlich einen Rat gibt, behandelt ihn unwürdig.

Imam Hasan al-Askari (as)-(Tuhaf-ul-Uqul, S. 489)

Erwarte keine Klarheit von demjenigen, den du betrübt hast und keine Treue von demjenigen, den du verraten hast.

Imam Ali al-Hadi al-Naqi (as)-(A’yan-ul-Shia, Neuauflage Teil 2, S. 39)

Hab Acht vor drei (Arten) von den Menschen, dem Verräter, dem Unterdrücker und dem Verleumder. Denn derjenige, der für dich (andere) verrät, wird (auch) dich verraten, derjenige der für dich unterdrückt, wird (auch) dich unterdrücken, und derjenige, der für dich verleumdet, wird (auch) dich verleumden.

Imam Jafar al-Sadiq (as)-(Tuhaf-ul-Uqul, S. 316)

Bewahre den Kontakt zu demjenigen, der ihn zu dir unterbrochen hat. Gib demjenigen, der dir vorenthalten hat. Sei gütig zu demjenigen, der dir Schaden zugefügt hat. Grüsse demjenigen, der dich beschimpft hat. Sei gerecht zu demjenigen, der Streit mit dir hat. Vergib demjenigen, der dir Unrecht getan hat, wie (auch) du es magst, dass dir vergeben wird, und nimm die Vergebung Allahs dir gegenüber als Vorbild. Siehst du denn nicht, dass Seine Sonne über Gütigen und Frevlern strahlt, und das Sein Regen auf die Gütigen und die Fehlerbehafteten herab fällt.

Imam Jafar al-Sadiq (as)-(Tuhaf-ul-Uqul, S. 305)

Werde weder übermütig bei Reichtum noch besorgt bei Armut. Sei nicht unhöflich und grob, dass die Menschen sich davon abneigung, sich dir zu nähern. Sei nicht schwach, dass (es) derjenige, der dich kennt, verachtet. Sei nicht boshaft gegenüber denjenigen, die über dir stehen, und mache dich nicht lustig über diejenigen, die niedriger sind als du. Streite auch nicht über eine Sache mit deren (Fach)Leuten, und gehorche nicht den Törichten. Sei nicht bedeutungslos unter jeden gestellt, und verlasse dich nicht auf die Unterstützung von jemandem. Warte bei jeder Sache ab, bis du den Eingang und den Ausgang davon erkennst, damit du nicht abfällst und es dann bereust. Mach aus deinem Herz einen Nahestehenden, der bei dir mitwirkt und (mache) aus deiner Handlung einen Vater, den du befolgst. Mache deine Seele (nafs) zu einem Feind, gegen den du dich wehrst und zu einem Geschenk, das du nicht annimmst. Denn du wurdest (vom Allah) zum Arzt deiner Seele errichtet, und dir wurde die Gesundheit als Zeichen (Allahs) beigebracht. Dir wurde die Krankheit verdeutlicht und die Medizin (dafür) gezeigt. Also siehe zu, wie du deine Seele führst.

Imam Jafar al-Sadiq (as)-(Tuhaf-ul-Uqul, S. 304)

Ein Muslim hat das recht bei einem (anderen) Muslim, dass er nicht satt wird, während sein Bruder hungert, dass er nicht seinen Durst löscht, während sein Bruder verdurstet und dass er sich nicht ankleidet, während sein Bruder entblößt ist. Wie groß ist das recht eines Muslims bei seinem muslimischen Bruder! Dann sprach Er(a.): " Liebe für deinen muslimischen Bruder, was du für dich selbst liebst."

Imam Jafar al-Sadiq (as)-(Usul al-Kafi, Band 2, Abschnitt: rechte der Gläubigen über ihre Geschwister, S. 166)

Der Muslim hat das Recht bei seinem muslimischen Bruder, dass er ihn grüßt, wenn er ihn sieht, dass er ihn besucht, wenn er krank ist, dass er für ihn spricht, wenn er nicht da ist, dass er ihn segnet, wenn er niest, dass er zu ihm eilt, wenn er ihn ruft und dass er mitläuft (in seinem Trauerzug), wenn er stirbt.

Imam Jafar al-Sadiq (as)-(Usul al-Kafi, Band 2, S. 171)

Derjenige, der seinen Bruder in einem Zustand sieht, den er nicht mag, und diesen davon nicht zurück hält, obwohl er es könnte, hat ihn dann verraten.

Imam Jafar al-Sadiq (as)-(Amali Saduq, S. 162)

Die verbotene Seite von Befolgen (wilaya) ist die Befolgung des unterdrückerischen Anführers (wali). Befolgung seiner (von ihm eingesetzten) Anführenden, sowohl des Oberhauptes unter ihnen als auch der Gefolgsleute des Anführers sowie der Anführer der Anführer bis hin zu ihren untersten (Getreuen), (denn das wäre auch) ein Bereich der Befolgsbereiche gegenüber demjenigen, der ihn anführt. So ist es dann verboten, für sie zu arbeiten, und (auch) der Verdienst, der aus ihrer Befolgung erworben wird (ist verboten). Derjenige, der dieses mehr oder weniger tut, ist jemand, der Verbotenes tut, und er wird (von Allah) bestraft, weil jede Angelegenheit (gegenüber ihnen), die aus Unterstützung erfolgt, ein großer Ungehorsam (gegenüber Allah) und eine große Sünde ist. Das ist deshalb so, weil die Befolgung des unterdrückerischen Anführers bedeutet, die gesamte Wahrheit mit Füßen zu treten sowie Belebung der gesamten Falschheit, Stärkung von Unrecht, Unterdrückung und Verdorbenheit, Annulierung der (heiligen) Bücher, Tötung der Propheten und der Gläubigen, Zerstörung der Moscheen und Veränderung der Verfahrensweise (sunna) Allahs und seiner Gesetze. Deshalb wurde die Zusammenarbeit mit ihnen, sie zu Unterstützen und der Verdienst durch sie verboten außer bei Notwendigkeit, wie der Notwendigkeit zum (Essen von) Blut und Kadaver (in Not).

Imam Jafar al-Sadiq (as)-(Tuhaf-ul-Uqul, S. 332)