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Eine Gabe, für die man sich nicht bedankt, ist wie eine Sünde die nicht vergeben wird.

Imam Muhammad al-Jauwad at-Taqi (as)-(Bihar-ul-Anwar, Band 78, S. 365)

Bewahre den Kontakt zu demjenigen, der ihn zu dir unterbrochen hat. Gib demjenigen, der dir vorenthalten hat. Sei gütig zu demjenigen, der dir Schaden zugefügt hat. Grüsse demjenigen, der dich beschimpft hat. Sei gerecht zu demjenigen, der Streit mit dir hat. Vergib demjenigen, der dir Unrecht getan hat, wie (auch) du es magst, dass dir vergeben wird, und nimm die Vergebung Allahs dir gegenüber als Vorbild. Siehst du denn nicht, dass Seine Sonne über Gütigen und Frevlern strahlt, und das Sein Regen auf die Gütigen und die Fehlerbehafteten herab fällt.

Imam Jafar al-Sadiq (as)-(Tuhaf-ul-Uqul, S. 305)

Jedem Muslim, der uns kennt, obliegt die Pflicht, seine Handlungen an jedem Tag und in jeder Nacht seiner Seele vorzuhalten und seine Seele zur Rechenschaft zu ziehen. Wenn er dann eine gute tat sieht, macht er mehr davon. Wenn er aber eine schlechte Tat sieht, bittet er um Vergebung, damit er am tag der Auferstehung nicht erfolglos wird.

Imam Jafar al-Sadiq (as)-(Tuhaf-ul-Uqul, S. 301)

Einem Unwissenden (dschahil) werden 70 Sünden vergeben, bevor einem Wissenden (alim) eine Sünde vergeben wird.

Imam Jafar al-Sadiq (as)-(Usul al-Kafi, Band 1, S. 47)

Hüte dich vor dem Hinauszögern, denn es ist ein Meer, in dem die Zugrundegehenden versinken. Hüte dich vor Unachtsamkeit, denn das führt zur Verhärtung des Herzens. Hüte dich vor Verzögerung bei dem, wofür du keine Entschuldigung hast (für die Verzögerung), denn diese führt zum Bereuen. Überdenke deine vergangenen Sünden unter starker Reue und viel Bitten um Vergebung. Nähere dich der Gnade und der Vergebung Allahs durch gutes Überdenken. Unterstütze dich beim guten Überdenken durch aufrichtiges Bittgebet und Anflehung bei Dunkelheit. Erreiche den aufrichtigen großen Dank dadurch, dass du wenig Unterhalt für viel erachtest und dass du umfassende Gehorsamkeiten (gegenüber Allah) für wenig erachtest. Hole dir die Vermehrung der Gabengeschenke durch droßen Dank.

Imam Muhammad al-Baqir (as)-(Tuhaf-ul-Uqul, S. 285)

Ein Gläubiger mischt seine Handlungen mit seiner Besonnenheit. Er sitzt, um zu lernen und hört, um sich zu bewahren. Er erzählt über Vertrautes nicht (einmal) seinen Freunden. Er hält kein Zeugnis zurück für die ihm nicht Nahestehenden. Er tut nichts Rechtes aus Angeberei und unterlässt es nicht aus Scham. Wenn er gelobt wird, fürchtet er sich vor dem, was man sagt und bittet Allah um Vergebung für das, was man (über ihn) nicht weiß. Ihm schadet die Unkenntnis eines Unwissenden über ihn nicht.

Imam Ali Zain-ul-Abidin (as)-(Tuhaf-ul-Uqul, S. 280)

Sei nicht eilig mit dem Bestrafen eines Vergehens, sondern lass dem (der das Vergehen begangen hat) dazwischen Gelegenheit, sich zu entschuldigen.

Imam Hasan al-Mudschtaba (as)-(Bihar-ul-Anwar, Teil 78, S. 113)

Und ( Allah hat) die Einhaltung des Gelübdes (Nazhr) zu einem Mittel, die Vergebung zu erlangen ( errichtet).

Fatima Zahraa (as)-(A’yan-ul-Shia, Neuauflage, Teil 1, S. 316)

Mein Herr riet mir neunerlei: Er riet mir Aufrichtigkeit im Geheimen und im Offenbaren; und Gerechtigkeit in Zufriedenheit und Zorn; und Mäßigkeit in Armut und Wohlstand; und Vergebung für denjenigen, der mir Unrecht getan hat; und dem zu geben, der mir vorenthalten hat; und mich dem zuzuwenden, der sich von mir abgewandt hat; dass mein Schweigen Nachdenken ist, meine Rede Gottesgedenken und mein Sehen Achtsamkeit.

Prophet Muhammad (saaw) – (150 Aussprüche des Propheten, IZH e.V., S. 54)

Die Bescheidenheit mehrt dem Knecht nichts als Erhöhung, darum strebt nach Bescheidenheit, dann wird Gott euch erhöhen. Die Vergebung mehrt dem Knecht nichts als Ehre, darum vergebt (euren Mitmenschen), dann wird Gott euch ehrbar machen. Die Freigebigkeit mehrt dem Besitz nichts als Vermehrung, so spendet, dann wird Gott euch gnädig sein.

Prophet Muhammad (saaw) – (150 Aussprüche des Propheten, IZH e.V., S. 36)