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Umar ibn Hanzhala sagte: "Ich habe Abu Abdullah(a.) über zwei unserer Gefährten befragt, die einen Konflikt hatten (möglicherweise) wegen Schulden oder Erbe, und dass sie Anklage erhoben haben bei dem (unrechtmäßigen) Herrscher und vor den Richter (von ihm), ob das erlaubt sei? Er(a.) sprach: Derjenige, der bei ihnen Anklage erhebt für Recht oder Unrecht, klagt gewiss bei den Götzen (taghut) an. Und was dieser (Götze) über ihn urteilt, wird unrechtmäßig erworben, selbst wenn dieses (Zugesprochene) ein klares Recht für ihn ist, zumal er ihn gemäß dem Urteil der Götzen verurteilt, über den Allah befohlen hat, ihn nicht anzuerkennen. Allah der Erhabene spricht: "Wie sie die Gegenstände des Streits vor den Götzen bringen wollen, wo ihnen doch befohlen wurde, ihn zu verleugnen". Daraufhin sprach ich: "Was sollen sie dann tun?" Er (der Imam) sprach: " Diese (beiden) sollen prüfen, welcher unter euch, der unsere Überlieferungen überliefert hat. Einsicht hat in unser Erlaubtes (halal) und Verbotenes (haram) und über unsere Urteile Wissen hat. Dann sollen sie zufrieden sein, ihn als Richter zu haben, denn wahrlich, ich bestimme ihn gewiss (hiermit) als ein Regierendes (Oberhaupt) (hakim) über euch."

Imam Jafar al-Sadiq (as)-(Al-Wasail, Band 18, S. 99)

Die verbotene Seite von Befolgen (wilaya) ist die Befolgung des unterdrückerischen Anführers (wali). Befolgung seiner (von ihm eingesetzten) Anführenden, sowohl des Oberhauptes unter ihnen als auch der Gefolgsleute des Anführers sowie der Anführer der Anführer bis hin zu ihren untersten (Getreuen), (denn das wäre auch) ein Bereich der Befolgsbereiche gegenüber demjenigen, der ihn anführt. So ist es dann verboten, für sie zu arbeiten, und (auch) der Verdienst, der aus ihrer Befolgung erworben wird (ist verboten). Derjenige, der dieses mehr oder weniger tut, ist jemand, der Verbotenes tut, und er wird (von Allah) bestraft, weil jede Angelegenheit (gegenüber ihnen), die aus Unterstützung erfolgt, ein großer Ungehorsam (gegenüber Allah) und eine große Sünde ist. Das ist deshalb so, weil die Befolgung des unterdrückerischen Anführers bedeutet, die gesamte Wahrheit mit Füßen zu treten sowie Belebung der gesamten Falschheit, Stärkung von Unrecht, Unterdrückung und Verdorbenheit, Annulierung der (heiligen) Bücher, Tötung der Propheten und der Gläubigen, Zerstörung der Moscheen und Veränderung der Verfahrensweise (sunna) Allahs und seiner Gesetze. Deshalb wurde die Zusammenarbeit mit ihnen, sie zu Unterstützen und der Verdienst durch sie verboten außer bei Notwendigkeit, wie der Notwendigkeit zum (Essen von) Blut und Kadaver (in Not).

Imam Jafar al-Sadiq (as)-(Tuhaf-ul-Uqul, S. 332)

Hüte dich vor der Kameradschaft eines Frevlers, denn wahrlich, er würde dich für eine Mahlzeit oder weniger als das verkaufen.

Imam Ali Zain-ul-Abidin (as)-(Tuhaf-ul-Uqul, S. 279)

Und ( Allah hat) die Vermeidung, jemanden unschuldig zu beschuldigen, als Schutz gegen die ( göttliche) Verfluchung ( errichtet).

Fatima Zahraa (as)-(A’yan-ul-Shia, Neuauflage, Teil 1, S. 316)

Wer mit der Tat eines Volkes zufrieden ist, der ist so, als ob er sie mit ihnen zusammen getan hätte, und auf jedem, der Unrecht begeht, lasten zwei Sünden: Die Sünde, dass er es getan hat, und die Sünde, dass er damit zufrieden war.

Imam Ali (as)-(Nahdsch-ul-Balagha, Subhi-l-Salih, Qisar-ul-Hukm 154, S. 499)

Wer die Verleumdung seines Glaubensbruders, die er in einer Versammlung hört, zurückweist, von dem wird Gott tausend Arten von Übeln in dieser Welt und in der nächsten abwenden. Wenn er aber versäumt, sie zurückzuweisen und sogar erfreut darüber ist, dann ist seine Sündenlast der des Verleumders gleich.

Prophet Muhammad (saaw) – (150 Aussprüche des Propheten, IZH e.V., S. 72)

Einer der beiden Verleumder ist der Zuhörer.

Prophet Muhammad (saaw) – (150 Aussprüche des Propheten, IZH e.V., S. 68)

Mein Herr riet mir neunerlei: Er riet mir Aufrichtigkeit im Geheimen und im Offenbaren; und Gerechtigkeit in Zufriedenheit und Zorn; und Mäßigkeit in Armut und Wohlstand; und Vergebung für denjenigen, der mir Unrecht getan hat; und dem zu geben, der mir vorenthalten hat; und mich dem zuzuwenden, der sich von mir abgewandt hat; dass mein Schweigen Nachdenken ist, meine Rede Gottesgedenken und mein Sehen Achtsamkeit.

Prophet Muhammad (saaw) – (150 Aussprüche des Propheten, IZH e.V., S. 54)

Wer eine Grenze erreicht, ohne dass er ein Recht dazu hat, der gehört zu den Übertretern.

Prophet Muhammad (saaw) – (150 Aussprüche des Propheten, IZH e.V., S. 50)

Jemand, der nach Wissen auszieht, um Unrecht wieder zu Recht und Verirrung wieder zu Rechtleitung umzukehren, dessen Tat entspricht dem 40 Jahre langen Gebet eines Betenden.

Prophet Muhammad (saaw) – (150 Aussprüche des Propheten, IZH e.V., S. 38)