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Der Zorn gegen jemanden, den du beherrschst, ist Gemeinheit.

Imam Ali al-Hadi al-Naqi (as)-(Bihar-ul-Anwar, Band 78, S. 380)

In einer Zeit, in der es mehr Gerechtigkeit gibt als Ungerechtigkeit, ist es verboten, dass jemand Schlechtes denkt über jemanden, es sei denn, er Weiß das (Schlechte) über ihn. In einer Zeit aber, in der es mehr Ungerechtigkeit gibt als Gerechtigkeit, steht es niemanden zu, gut zu denken über andere, es sei denn, er weiß das (Gute) über ihn.

Imam Ali al-Hadi al-Naqi (as)-(A’yan-ul-Shia, Neuauflage Teil 2, S. 39)

Derjenige, der behauptet, dass er zum Ungehorsam (gegenüber Allah) gezwungen sei, schiebt seine Sünde auf Allah und schreibt Ihm (somit) für seine Strafe Ungerechtigkeit zu.

Imam Ali al-Hadi al-Naqi (as)-(Tuhaf-ul-Uqul, S. 461)

Die Richter sind (in) vier (Sorten einteilbar): Drei kommen in die Hölle und einer ins Paradies: Ein Mann, der wissentlich zu Unrecht urteilt; jener kommt in die Hölle. Ein Mann, der zu Unrecht urteilt aus Unwissen; jener kommt (ebenfalls) in der Hölle. Ein Mann, der (versehentlich) zu Recht urteilt aus Unwissenheit: jener kommt (auch) in die Hölle. Ein Mann, der zu Recht urteilt aus Wissen; jener kommt ins Paradies.

Imam Jafar al-Sadiq (as)-(Tuhaf-ul-Uqul, S. 365)

Umar ibn Hanzhala sagte: "Ich habe Abu Abdullah(a.) über zwei unserer Gefährten befragt, die einen Konflikt hatten (möglicherweise) wegen Schulden oder Erbe, und dass sie Anklage erhoben haben bei dem (unrechtmäßigen) Herrscher und vor den Richter (von ihm), ob das erlaubt sei? Er(a.) sprach: Derjenige, der bei ihnen Anklage erhebt für Recht oder Unrecht, klagt gewiss bei den Götzen (taghut) an. Und was dieser (Götze) über ihn urteilt, wird unrechtmäßig erworben, selbst wenn dieses (Zugesprochene) ein klares Recht für ihn ist, zumal er ihn gemäß dem Urteil der Götzen verurteilt, über den Allah befohlen hat, ihn nicht anzuerkennen. Allah der Erhabene spricht: "Wie sie die Gegenstände des Streits vor den Götzen bringen wollen, wo ihnen doch befohlen wurde, ihn zu verleugnen". Daraufhin sprach ich: "Was sollen sie dann tun?" Er (der Imam) sprach: " Diese (beiden) sollen prüfen, welcher unter euch, der unsere Überlieferungen überliefert hat. Einsicht hat in unser Erlaubtes (halal) und Verbotenes (haram) und über unsere Urteile Wissen hat. Dann sollen sie zufrieden sein, ihn als Richter zu haben, denn wahrlich, ich bestimme ihn gewiss (hiermit) als ein Regierendes (Oberhaupt) (hakim) über euch."

Imam Jafar al-Sadiq (as)-(Al-Wasail, Band 18, S. 99)

Die verbotene Seite von Befolgen (wilaya) ist die Befolgung des unterdrückerischen Anführers (wali). Befolgung seiner (von ihm eingesetzten) Anführenden, sowohl des Oberhauptes unter ihnen als auch der Gefolgsleute des Anführers sowie der Anführer der Anführer bis hin zu ihren untersten (Getreuen), (denn das wäre auch) ein Bereich der Befolgsbereiche gegenüber demjenigen, der ihn anführt. So ist es dann verboten, für sie zu arbeiten, und (auch) der Verdienst, der aus ihrer Befolgung erworben wird (ist verboten). Derjenige, der dieses mehr oder weniger tut, ist jemand, der Verbotenes tut, und er wird (von Allah) bestraft, weil jede Angelegenheit (gegenüber ihnen), die aus Unterstützung erfolgt, ein großer Ungehorsam (gegenüber Allah) und eine große Sünde ist. Das ist deshalb so, weil die Befolgung des unterdrückerischen Anführers bedeutet, die gesamte Wahrheit mit Füßen zu treten sowie Belebung der gesamten Falschheit, Stärkung von Unrecht, Unterdrückung und Verdorbenheit, Annulierung der (heiligen) Bücher, Tötung der Propheten und der Gläubigen, Zerstörung der Moscheen und Veränderung der Verfahrensweise (sunna) Allahs und seiner Gesetze. Deshalb wurde die Zusammenarbeit mit ihnen, sie zu Unterstützen und der Verdienst durch sie verboten außer bei Notwendigkeit, wie der Notwendigkeit zum (Essen von) Blut und Kadaver (in Not).

Imam Jafar al-Sadiq (as)-(Tuhaf-ul-Uqul, S. 332)

Ich habe keinen einem Unterdrückten ähnlicheren Unterdrücker gesehen als einen Neider.

Imam Hasan al-Mudschtaba (as)-(Bihar-ul-Anwar, Teil 78, S. 111)

Hüte dich davor, jemanden Unrecht zu tun, der gegen dich keinen anderen Helfer hat als Allah, den Mächtigen und Erhabenen.

Imam Hussain (as)-(Bihar-ul-Anwar, Band 78, S. 118)

Der Gutes Wirkende und der Schlechtes Wirkende sollen bei dir nicht auf gleicher Ebene stehen, denn damit ist verbunden, dass man den Gutes Wirkenden davon entmutigt, Gutes zu tub, und es ermutigt den Schlechtes Wirkenden dazu, Schlechtes zu tun.

Imam Ali (as)-(Nahdsch-ul-Balagha, Subhi-l-Salih, Qisar-ul-hukm 53, S.430)

Wer von euch etwas Schlechtes (munkar) sieht, der soll es mit seiner Hand ändern, wer das nicht kann, (zumindest) mit seiner Zunge, wer (auch) das nicht kann, (zumindest) mit seinem Herzen, und das ist die schwächste Glaubensüberzeugung (Iman).

Prophet Mohammed (saaw)-(Musnad Ahmad ibn Hanbal, Teil 3, S. 49)