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Ergebenheit, Rechtschaffenheit und Gewissheit sind die teuersten Sachen, die vom Himmel herab gesandt worden sind.

Imam Ali al-Ridha (as)-(Fighat al-Ridha S.353)

Wahrlich wurde die Gemeinschaft [dschamaa] errichtet, nur damit die Aufrichtigkeit, der Monotheismus [tauhid], der Islam und der Gottesdienst offensichtlich, unverhüllt und bekannt werden. Dadurch, dass dieses öffentlich ist, werden sie zu einem Argumentfiir Allah, dem Einzigen, für die Leute im Osten und im Westen. (Die Gemeinschaft wurde auch errichtet) damit der Heuchler und der Missachtende ausführen, was sie vom Äußeren des Islam festgesetzt haben und (dabei) beobachtet werden, und damit die Bekenntnisse der Menschen zueinander über den Islam zugelassen und möglich werden, zusammen mit der Unterstützung zu dem Guten und der Gottesehrfurcht und dem Abhalten vielen Ungehorsams gegenüber Allah, dem Mächtigen und Erhabenen.

Imam Ali al-Ridha (as)-(Uyunul Achbar al-Ridha, Band 2, S. 109 und al-Hayat Band 1, S233)

Wenn jemand fragt warum das Fasten ihnen befohlen wurde antwortet man: Damit man die Schmerzen des Hungers und des Durstes kennen lernt und dadurch aufmerksam wird auf die Hilflosigkeit des Jenseits, und damit der Fastende ehrfürchtig, demütig, hingebungsvoll, belohnend, in Lohnerwartung, erkennend und geduldig ist, gegenüber dem, was ihn betroffen hat an Hunger und Durst. Und somit verdient er die Belohnung (von Allah), da er sich zurückgehalten hat von den Gelüsten. Und (das Fasten erfolgt,) damit es sie auch in der Gegenwart belehrt, sie an die Verrichtung dessen gewöhnt, wozu sie verpflichtet worden sind, und zum Leitfaden für die Zukunft wird, und damit sie wissen, wie hart es für die Bedürftigen und arme Leute im Diesseits ist, damit man ihnen (Abgaben) entrichtet, was Allah, der Erhabene, für diese (Armen) an ihrem Eigentum zugesprochen hat.

Imam Ali al-Ridha (as)-(Bihar-ul-Anwar, Band 96, S. 380)

Selbst wenn Allah den Menschen nicht mit Paradies und Feuer gewarnt hätte, wäre es ihnen dennoch Pflicht, Ihm zu gehorchen und nicht ungehorsam Ihm gegenüber zu sein, wegen seiner Gunst zu ihnen und Seiner Wohltat ihnen gegenüber, und aufgrund dessen, was Er ihnen von Sich an Gaben geschenkt hat, was sie nicht verdient haben.

Imam Ali al-Ridha (as)-(Bihar-ul-Anwar, Band 71, S. 174)

Die Selbstgefälligkeit hat (verschiedene) Stufen: Dazu gehört, dass dem Diener (Allahs) seine schlechte Handlungen als schön erscheinen, um sie dann als gut anzusehen. Danach gefallen sie ihm und er denkt, dass er Gutes tut. Dazu gehört auch, dass der Diener an seinen Herrn (zwar) glaubt, er dann aber Allah gegenüber Ansprüche stellt, obwohl Allah ihm dies (alles) gegeben hat.

Imam Ali al-Ridha (as)-(Bihar-ul-Anwar, Band 78, S. 336)

... und die großen Sünden zu unterlassen. Diese sind: Die Seele die Allah, der Erhabene, verboten hat, zu töten; Unzucht [Zina], Diebstahl und Weintrinken; Ungehorsam [uquq] gegenüber den Eltern; im Verteidigungskampf zu fliehen; das Eigentum eines Waisen unrechtmäßig zu vermindern; Kadaver, Blut, Schweinefleisch und das, worüber (beim Schächten) ein anderer (Name) als Allah gerufen wurde zu verzehren ohne Notwendigkeit; das Zinsgut zu verzehren, nach dem es deutlich wurde (dass es verboten ist); Unrechtmäßiger Erwerb; Glücksspiel und Wetteinsätze; Betrug beim Maß und Gewicht; Verleumdung anständiger Frauen; Homosexualität; gefälschtes Zeugnis; hoffnungslos zu sein über den Geist Allahs; gedankenlos zu sein über den Plan Allahs und keine Hoffnung zu haben auf die Gnade Allahs; den Unterdrückern zu helfen und die Zuneigung zu ihnen; Meineid und die Rechte (anderer) zurückzuhalten ohne in Drangsal zu sein; Lügen; Hochmut [kibr]; Maßlosigkeit und Verschwendung; Verrat; Missachtung der Pilgerfahrt, Allahs Nächste [auliyy'ullah] zu bekämpfen, sich mit sinnlosem Zeitvertreib zu beschäftigen und auf Sünden zu bestehen.

Imam Ali al-Ridha (as)-(Uyunu Achbar al-Ridha (a.), Band 2, S. 127)

Derjenige, der seine Seele [nafs] zur Rechenschaft zieht, hat gewonnen. Derjenige, der sie vernachlässigt, hat verloren. Derjenige, der Furcht hat (vor Allah), ist in Sicherheit. Derjenige, der Lehren zieht, der hat Einsicht und derjenige, der Einsicht hat, hat verstanden, und derjenige, der verstanden hat, hat Wissen erlangt.

Imam Ali al-Ridha (as)-(Bihar-ul-Anwar, Band 75, S. 352)

Der Verstand [aql] eines Muslims wird erst dann vervollständigt, wenn er zehn Eigenschaften besitzt: Von ihm wird das Gute erwartet, und man ist sicher, dass nicht Böses von ihm kommt. Er sieht das Wenige an Gutem von anderen als viel an, sieht aber das Viele an Gutem bei sich als wenig an. Er wird nicht bekümmert wegen (vieler) Anliegen (anderer) an ihn. Er wird nicht überdrüssig vom Streben nach Wissen sein ganzes Leben lang. Ihm ist Armut um Allahs Willen lieber, als (materieller) Reichtum. Demut gegenüber Allah ist ihm lieber als Ehre von Seiten Seiner Feinde. Unbekanntheit ist für ihn attraktiver als Berühmtheit. Dann sprach Er — Friede sei mit ihm: Die zehnte (Eigenschaft)! Wenn du (nur) wüstest was die zehnte ist! Man fragte ihn (was diese ist). Er sprach — Friede sei mit ihm: Immer, wenn er jemanden sieht, sagt er (zu sich): Er ist besser und frommer als ich.

Imam Ali al-Ridha (as)-(Bihar-ul-Anwar, Band 78, S. 334)

Ein Glaubensüberzeugter wird erst (wirklich) glaubensüberzeugt, wenn er drei Eigenschaften hat: Eine Verfahrensweise [sunna] von seinem Herrn (Allah), eine Verfahrensweise [sunna] von seinem Prophet und eine Verfahrensweise [sunna] von seinem Anführer [Wali]. Die Vedahrensweise [sunna] von seinem Herrn ist, sein Geheimnis zu verschweigen. Allah der Mächtige und der Erhabene sprach (im Heiligen Quran): (Er), der über das Verborgene Bescheid weiß und niemandem über das, was bei Ihm verborgen ist Auskunft gibt, außer dem Gesandten, der Ihm genehm ist. Die Verfahrensweise [sunna] seines Propheten besteht darin, behutsam mit den Menschen umzugehen, denn Allah, der Mächtige und der Erhabene, hat Seinem Propheten — Friede sei mit ihm und seiner Familie — befohlen, behutsam mit den Menschen umzugehen, da Er (im Heiligen Quran) sprach: Übe Nachsicht und gebiete das Rechte. Und die Verfahrensweise [sunna] seines Anführers [Wali] besteht darin, geduldig zu sein in Krisen und bei Leid.

Imam Ali al-Ridha (as)-(Usul Kafi Teil 2, S. 241)

Wahrlich, die Führung [imamat] ist der Zügel der Religion, die Ordnung der Muslime, das Gute des Diesseits und die Stärke der Gläubigen. Wahrlich ist die (Führung) die wachsende Säule des Islam und sein erhabener Zweig. (Nur) durch den (richtigen) Imam werden das Gebet, die Zakat, das Fasten, das Pilger, die Anstrengung [dschihad], die Vermehrung des Ertrages, die Almosen, die Ausführung des Strafrechts und der Urteile und der Schutz der Grenze und Grenzpfosten (der Muslime) vollständig.

Imam Ali al-Ridha (as)-(Usul Kafi Teil 1, S. 200)