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Oh Allah, das Unheil ist größer geworden, das Verborgene ist offenkundig geworden, das Verdeckte wurde entschleiert, die Hoffnung wurde unterbrochen, die Erde ist eng geworden und der Himmel wurde versperrt. Du bist Derjenige, der um Hilfe gebeten wird, zu Dir wird geklagt und auf Dich ist Verlass in schlechten und guten Zeiten.

Imam Mahdi (as)-(Sahifat-ul-Mahdiyya, S. 69)

Allah ist Derjenige, an Dem jedes Geschöpf sich richtet bei Anliegen und Härten, wenn keine Hoffnung mehr besteht auf jeglichen anderen als auf Ihn, und wenn alle Mittel (Zur Hilfe) unterbrochen werden außer seine Mittel.

Imam Hasan al-Askari (as)-(Bihar-ul-Anwar, Band 3, S. 41)

Die Boshaftigkeit der Seele und die starke Hoffnungslosigkeit sind Armut.

Imam Ali al-Hadi al-Naqi (as)-(Bihar-ul-Anwar, Band 78, S. 368)

Die Verzögerung der Reue (tauba) ist Arroganz. Eine lange Verschiebung bringt Vernichtung. Trügerische Hoffnungen über Allah zu haben ist Verelendung. Das Bestehen auf einer Sünde ist sich sicher zu glauben vor dem Plan Allahs (wobei Allah im Heiligen Qur'an spricht): In Sicherheit vor dem Plan Allahs wähnen sich nur die Leute, die Verlierer sind.

Imam Muhammad al-Jauwad at-Taqi (as)-(Tuhaf-ul-Uqul, S. 456)

Die Mindeststrafe desjenigen, der etwas von einem Sündhaften erhofft, ist die Vorenthaltung (seiner Hoffnung).

Imam Muhammad al-Jauwad at-Taqi (as)-(Ihqaq-ul-Haq, Teil 12, S. 436)

Lass die Hoffnung auf (eine Hilfe von) Geschöpfen (in dir) sterben. Denn das Hoffen (auf sie) ist der Schlüssel zur Demütigung.

Imam Musa al-Kathim (as)-(Bihar-ul-Anwar, Band 78, S. 315)

Oh Hischam: Ein vernünftiger (Mensch) erzählt einem, von dem er eine Bezichtigung der Lüge befürchtet, nichts. Er bittet niemanden, bei dem er befürchtet, dass er ihn zurückweist. Er verspricht nicht, was er nicht (einhalten) kann. Er hofft nicht auf etwas, bei dem er abgewiesen wird aufgrund seiner Hoffnung. Er tritt nichts an, bei dem er befürchtet, dazu unfähig zu sein.

Imam Musa al-Kathim (as)-(Tuhaf-ul-Uqul, S. 390)

Oh Hischam, ein Mann wird erst gläubig, nachdem er (Allah) fürchtend und erhoffend wird. Und er wird erst fürchtend und erhoffend, wenn er demgemäß handelt, was er fürchtet und erhofft.

Imam Musa al-Kathim (as)-(Tuhaf-ul-Uqul, S. 395)

Oh Ibn Dschundub, derjenige, der sich auf seine (eigenen) Handlungen verlässt, geht zugrunde und derjenige, der vertrauend auf die Barmherzigkeit Allahs dreist Sünden begeht, wird nicht gerettet werden. Er (Ibn Dschundub) sprach dann: " Wer wird dann gerettet?" Er(a.) sprach: " Diejenigen, die zwischen Hoffnung und Furcht sind, als wären ihre Herzen in den Krallen eines Vogels, sie sehnen sich nach Belohnung und befürchten die Bestrafung.

Imam Jafar al-Sadiq (as)-(Tuhaf-ul-Uqul, S. 302)

Derjenige, der seinen Verdienst von sich (selbst) zurück hält, sammelt für andere. Derjenige, der seinen Vorlieben gehorcht, gehorcht (damit) seinem Feind. Für denjenigen, der auf Allah vertraut, übernimmt Er, was ihm an Angelegenheiten des Diesseits und des Jenseits Sorge bereitet, und Er bewahrt für ihn, was er verpasst hat. Derjenige, der nicht bei jedem Unheil Standhaftigkeit, (nicht) für jede Gabe Dankbarkeit, (nicht) für jede Schwierigkeit Erleichterung parat hat, wird hilflos (sein). Gedulde dich bei jedem Unheil oder jeder Krise bezüglich Kindern oder Eigentum. Denn (Allah) hält (zuweilen) Seine Gaben zurück und nimmt Sein Geschenk (weg), um deine Geduld und Dankbarkeit zu prüfen. Erhoffe von Allah eine Hoffnung, die dich nicht zum Ungehorsam gegenüber Ihm anstiftet. Fürchte Ihn mit einer Furcht, die dich nicht hoffnungslos macht, bezüglich Seiner Gnade. Lass dich nicht durch die Aussage eines Ignoranten oder sein Lob verführen, damit du nicht überheblich und deine Handlung (nicht) selbstgefällig werden. Denn die besten Handlungen sind der Gottesdienst und die Bescheidenheit. Verliere nicht dein Gut, was du hinterlässt, während du das Gut der anderen bewahrst. Sei zufrieden mit dem, was Allah dir zugeteilt hat. Siehe nur das an, was du (selbst) hast, und erhoffe nicht, was du nicht bekommst. Denn wer genügsam ist, wird satt, und wer nicht genügsam ist, wird nicht satt. Und nimm deinen Anteil von deinem Jenseits in Anspruch.

Imam Jafar al-Sadiq (as)-(Tuhaf-ul-Uqul, S. 304)