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Wahrlich, Allah hat das Paradies jedem verboten, der unverschämt, obszön und schamlos ist, dem es egal ist, was er gesagt hat und was über ihn gesagt worden ist.

Imam Musa al-Kathim (as)-(Tuhaf-ul-Uqul, S. 394)

Oh Hischam, Jesus -Frieden sei mit Ihm- sprach zu den Aposteln:...Wahrlich gehören die kleinen Sünden und die unbedeutenden darunter zur Verschwörung Satans. Er macht sie unbedeutend und vermindert sie in euren Augen, damit sie sich häufen, zu vielen werden und sie euch somit umzingeln.

Imam Musa al-Kathim (as)-(Tuhaf-ul-Uqul, S. 392)

Jedes Mal, wenn die Menschen Sünden begehen, die sie noch nicht begangen haben, trifft sie ein Unheil, womit sie nicht gerechnet haben.

Imam Musa al-Kathim (as)-(Bihar-ul-Anwar, Band 78, S.322)

Umar ibn Hanzhala sagte: "Ich habe Abu Abdullah(a.) über zwei unserer Gefährten befragt, die einen Konflikt hatten (möglicherweise) wegen Schulden oder Erbe, und dass sie Anklage erhoben haben bei dem (unrechtmäßigen) Herrscher und vor den Richter (von ihm), ob das erlaubt sei? Er(a.) sprach: Derjenige, der bei ihnen Anklage erhebt für Recht oder Unrecht, klagt gewiss bei den Götzen (taghut) an. Und was dieser (Götze) über ihn urteilt, wird unrechtmäßig erworben, selbst wenn dieses (Zugesprochene) ein klares Recht für ihn ist, zumal er ihn gemäß dem Urteil der Götzen verurteilt, über den Allah befohlen hat, ihn nicht anzuerkennen. Allah der Erhabene spricht: "Wie sie die Gegenstände des Streits vor den Götzen bringen wollen, wo ihnen doch befohlen wurde, ihn zu verleugnen". Daraufhin sprach ich: "Was sollen sie dann tun?" Er (der Imam) sprach: " Diese (beiden) sollen prüfen, welcher unter euch, der unsere Überlieferungen überliefert hat. Einsicht hat in unser Erlaubtes (halal) und Verbotenes (haram) und über unsere Urteile Wissen hat. Dann sollen sie zufrieden sein, ihn als Richter zu haben, denn wahrlich, ich bestimme ihn gewiss (hiermit) als ein Regierendes (Oberhaupt) (hakim) über euch."

Imam Jafar al-Sadiq (as)-(Al-Wasail, Band 18, S. 99)

Die verbotene Seite von Befolgen (wilaya) ist die Befolgung des unterdrückerischen Anführers (wali). Befolgung seiner (von ihm eingesetzten) Anführenden, sowohl des Oberhauptes unter ihnen als auch der Gefolgsleute des Anführers sowie der Anführer der Anführer bis hin zu ihren untersten (Getreuen), (denn das wäre auch) ein Bereich der Befolgsbereiche gegenüber demjenigen, der ihn anführt. So ist es dann verboten, für sie zu arbeiten, und (auch) der Verdienst, der aus ihrer Befolgung erworben wird (ist verboten). Derjenige, der dieses mehr oder weniger tut, ist jemand, der Verbotenes tut, und er wird (von Allah) bestraft, weil jede Angelegenheit (gegenüber ihnen), die aus Unterstützung erfolgt, ein großer Ungehorsam (gegenüber Allah) und eine große Sünde ist. Das ist deshalb so, weil die Befolgung des unterdrückerischen Anführers bedeutet, die gesamte Wahrheit mit Füßen zu treten sowie Belebung der gesamten Falschheit, Stärkung von Unrecht, Unterdrückung und Verdorbenheit, Annulierung der (heiligen) Bücher, Tötung der Propheten und der Gläubigen, Zerstörung der Moscheen und Veränderung der Verfahrensweise (sunna) Allahs und seiner Gesetze. Deshalb wurde die Zusammenarbeit mit ihnen, sie zu Unterstützen und der Verdienst durch sie verboten außer bei Notwendigkeit, wie der Notwendigkeit zum (Essen von) Blut und Kadaver (in Not).

Imam Jafar al-Sadiq (as)-(Tuhaf-ul-Uqul, S. 332)

Der übelste Verdienst ist Zinsverdienst.

Imam Muhammad al-Baqir (as)-(Furu al-Kafi, Band 5, S. 147, Babi-Riba, Hadith 12 )

Jeder Diener (Allahs) hat in seinem Herzen eine weiße Stelle. Wenn er dann eine Sünde begeht, entsteht auf dieser (weißen) Stelle eine (kleinere) schwarze Stelle. Falls er dann Reue (tauba) zeigt, verwischt diese Schwärze. Falls er aber mit den Sünden fortfährt, nimmt diese Schwärze zu, bis sie die Weißheit überdeckt. Wenn die Weißheit dann (völlig) überdeckt wurde, kann derjenige damit nie wieder zum Gutem zurückkehren. Das ist gemeint mit dem Ausspruch Allahs, dem Mächtigen und Erhabenen: "Nein, doch ihre Herzen wurden überfallen durch das, was sie angehäuft haben (an Sünden)"

Imam Muhammad al-Baqir (as)-(Bihar-ul-Anwar, Band 73, S.332)

Der Rang des Wissens ist mir lieber als der des Gottesdienstes, und der beste Glaube besteht im Fernhalten vom Verbotenen.

Prophet Muhammad (saaw) – (150 Aussprüche des Propheten, IZH e.V., S. 44)

Jedes Auge weint am Tage des Gerichts, nur folgende drei Augen nicht: Das Auge, das um der Sache Gottes willen wenig Schlaf hatte; das Auge, das von Verbotenem wegsah und das Auge, das vor Ehrfurcht vor Gott von Tränen überlief.

Prophet Muhammad (saaw) – (150 Aussprüche des Propheten, IZH e.V., S. 34)

Imam as-Sadiq (as) erzählte von dem Propheten (saaw), der sagte: „Oh, Ihr, die Ihr den Islam mit der Zunge angenommen habt, in deren Herzen der feste Glaube noch nicht eingekehrt ist, seid gegenüber den Muslimen nicht herabschätzend und sucht bei ihnen nicht nach ihren Fehlern. Wahrlich, Allah wird die Fehler dessen hervorbringen, der nach den ihren sucht; Und jemand, dessen Fehler Allah hervorbringt, der wird erniedrigt, sogar in seinem eigenen Hause.“

Imam as-Sadiq (as)-(Al-Kulayni, al-Kafi, Band 2, “Kitab al-Iman wa al-Kufr”, “Bab man talaba ‘atharat al-Mu’minin”, Tradition Nr. 2)