All posts in Gutes Gebieten schlechtes Verwehren

Zur Armut, welche das Rückgrat bricht, gehört ein Nachbar, der gute Taten verheimlicht, wenn er sie sieht und schlechte Taten veröffentlicht, wenn er sie sieht.

Imam Hasan al-Askari (as)-(Bihar-ul-Anwar, Band 78, S. 372)

Oh Allah,...schenke unseren Gelehrten Enthaltsamkeit und Ratschlag, unseren Lernenden Fleiß und Begehren (des Wissens), den Zuhörenden (der Gelehrte dementsprechend) Befolgung (des Wissens) und Ermahnung (anzunehmen), den Erkrankten der Muslime Heilung und Wohlbefinden, den Alten Ausgeglichenheit und Ruhe, den Jungen Zuwendung und Reue, den Frauen Scham und Tugend, den Reichen Bescheidenheit und Wohlstand und den Armen Geduld und Genügsamkeit.

Imam Mahdi (as)-(Misbah-ul-Kafami, S. 281)

Tadel ist (zwar) der Schlüssel zur innerer Unruhe, doch Tadel ist (immer noch) besser als Feindseligkeit.

Imam Ali al-Hadi al-Naqi (as)-(A’yan-ul-Shia, Neuauflage Teil 2, S. 39)

Besser als das Gute ist derjenige, der dieses (Gute) tut. Schöner als die Schönheit ist derjenige, der sie ausspricht. Bedeutender als das Wissen ist dessen Träger. Böser als das Böse ist derjenige, der dieses bringt. Schrecklicher als der Schrecken ist jemand, der ihn ausübt.

Imam Ali al-Hadi al-Naqi (as)-(A’yan-ul-Shia, Neuauflage Teil 2, S. 39)

Wahrlich wurde die Gemeinschaft [dschamaa] errichtet, nur damit die Aufrichtigkeit, der Monotheismus [tauhid], der Islam und der Gottesdienst offensichtlich, unverhüllt und bekannt werden. Dadurch, dass dieses öffentlich ist, werden sie zu einem Argumentfiir Allah, dem Einzigen, für die Leute im Osten und im Westen. (Die Gemeinschaft wurde auch errichtet) damit der Heuchler und der Missachtende ausführen, was sie vom Äußeren des Islam festgesetzt haben und (dabei) beobachtet werden, und damit die Bekenntnisse der Menschen zueinander über den Islam zugelassen und möglich werden, zusammen mit der Unterstützung zu dem Guten und der Gottesehrfurcht und dem Abhalten vielen Ungehorsams gegenüber Allah, dem Mächtigen und Erhabenen.

Imam Ali al-Ridha (as)-(Uyunul Achbar al-Ridha, Band 2, S. 109 und al-Hayat Band 1, S233)

Die Selbstgefälligkeit hat (verschiedene) Stufen: Dazu gehört, dass dem Diener (Allahs) seine schlechte Handlungen als schön erscheinen, um sie dann als gut anzusehen. Danach gefallen sie ihm und er denkt, dass er Gutes tut. Dazu gehört auch, dass der Diener an seinen Herrn (zwar) glaubt, er dann aber Allah gegenüber Ansprüche stellt, obwohl Allah ihm dies (alles) gegeben hat.

Imam Ali al-Ridha (as)-(Bihar-ul-Anwar, Band 78, S. 336)

Der Verstand [aql] eines Muslims wird erst dann vervollständigt, wenn er zehn Eigenschaften besitzt: Von ihm wird das Gute erwartet, und man ist sicher, dass nicht Böses von ihm kommt. Er sieht das Wenige an Gutem von anderen als viel an, sieht aber das Viele an Gutem bei sich als wenig an. Er wird nicht bekümmert wegen (vieler) Anliegen (anderer) an ihn. Er wird nicht überdrüssig vom Streben nach Wissen sein ganzes Leben lang. Ihm ist Armut um Allahs Willen lieber, als (materieller) Reichtum. Demut gegenüber Allah ist ihm lieber als Ehre von Seiten Seiner Feinde. Unbekanntheit ist für ihn attraktiver als Berühmtheit. Dann sprach Er — Friede sei mit ihm: Die zehnte (Eigenschaft)! Wenn du (nur) wüstest was die zehnte ist! Man fragte ihn (was diese ist). Er sprach — Friede sei mit ihm: Immer, wenn er jemanden sieht, sagt er (zu sich): Er ist besser und frommer als ich.

Imam Ali al-Ridha (as)-(Bihar-ul-Anwar, Band 78, S. 334)

Bewahre den Kontakt zu demjenigen, der ihn zu dir unterbrochen hat. Gib demjenigen, der dir vorenthalten hat. Sei gütig zu demjenigen, der dir Schaden zugefügt hat. Grüsse demjenigen, der dich beschimpft hat. Sei gerecht zu demjenigen, der Streit mit dir hat. Vergib demjenigen, der dir Unrecht getan hat, wie (auch) du es magst, dass dir vergeben wird, und nimm die Vergebung Allahs dir gegenüber als Vorbild. Siehst du denn nicht, dass Seine Sonne über Gütigen und Frevlern strahlt, und das Sein Regen auf die Gütigen und die Fehlerbehafteten herab fällt.

Imam Jafar al-Sadiq (as)-(Tuhaf-ul-Uqul, S. 305)

Jedem Muslim, der uns kennt, obliegt die Pflicht, seine Handlungen an jedem Tag und in jeder Nacht seiner Seele vorzuhalten und seine Seele zur Rechenschaft zu ziehen. Wenn er dann eine gute tat sieht, macht er mehr davon. Wenn er aber eine schlechte Tat sieht, bittet er um Vergebung, damit er am tag der Auferstehung nicht erfolglos wird.

Imam Jafar al-Sadiq (as)-(Tuhaf-ul-Uqul, S. 301)

Seid bei den Menschen Einladende zum Guten (auch) mit Anderem als euren Zungen. Sie sollten bei cu Fleiß, Wahrhaftigkeit und Frömmigkeit sehen.

Imam Jafar al-Sadiq (as)-(Tuhaf-ul-Uqul, S. 57)