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Nur der Dankbare erkennt die Gabe und nur ein Wissender dankt für die Gabe.

Imam Hasan al-Askari (as)-(Bihar-ul-Anwar, Band 78, S. 378)

Oh Allah! Wenn ich dir gehorche, dann gebührt Dir der Dank, und wenn ich Dir gegenüber ungehorsam bin, obliegt Dir das Argument (gegen mich). Von Dir kommt das Wohlbefinden und von Dir kommt die Erlösung. Gepriesen ist Derjenige, Der mächtig ist und (dennoch) vergeben hat. Oh Allah! Wenn ich Dir gegenüber ungehorsam war, so habe ich Dir (zumindest) bei der Dir liebsten Sache gehorcht und das ist die Glaubensüberzeugung (iman). Ich habe Dir keine Nachkommen zugeschrieben und Dir keinen Teilhaber beigesellt. (Das alles ist) eine Gefälligkeit von Dir mir gegenüber und nicht eine Gefälligkeit mir Dir gegenüber.

Imam Mahdi (as)-(Muhadsch-ul-Davat, S.296)

Der Dankbare ist über die Dankbarkeit glücklicher als über die Gabe, für die er sich bedanken musste, weil die Gaben Güter sind, während das Danken eine Gabe ist und etwas zukünftig Gutes (im Jenseits).

Imam Ali al-Hadi al-Naqi (as)-(Tuhaf-ul-Uqul, S. 483)

Bewahrt die Gaben durch ein gutes Zusammenleben mit ihnen, und strebt ihre Vermehrung an durch die Dankbarkeit dafür.

Imam Ali al-Hadi al-Naqi (as)-(A’yan-ul-Shia, Neuauflage Teil 2, S. 39)

Eine Gabe, für die man sich nicht bedankt, ist wie eine Sünde die nicht vergeben wird.

Imam Muhammad al-Jauwad at-Taqi (as)-(Bihar-ul-Anwar, Band 78, S. 365)

Allah hört mit der Vermehrung (der Gaben) nicht auf, bis die Dankbarkeit des Dieners aufhört.

Imam Muhammad al-Jauwad at-Taqi (as)-(Tuhaf-ul-Uqul, S. 457)

Ein Gläubiger sollte acht Eigenschaften besitzen: Besonnenheit in Krisen; Standhaftigkeit bei Unheil; Dankbarkeit bei Wohlstand; Zufriedenheit über das, was Allah ihm gegeben hat; nicht ungerecht gegenüber Feinden zu sein; keine feindselige Haltung gegenüber Freunden zu haben: er strengt seinen Körper an; und die Menschen genießen durch ihn Annehmlichkeiten...

Imam Jafar al-Sadiq (as)-(Usul al-Kafi, Abschnitt Chasal al-Mumin, S. 47)

Die Sünden, welche die Geschenkgaben verändern, sind (folgende): Den Menschen Unrecht zu tun, die Gewohnheit abzulegen, Gutes und Gefälligkeit zu tun, Undankbarkeit für gabengeschenke und das Unterlassen des Dankens.

Imam Ali Zain-ul-Abidin (as)-(Ma’ani-l-Achbar, S. 270)

Er (der Imam) sah einen Kranken, der geheilt wurde. Dann sprach Er (as) zu ihm: "Ich beglückwünsche dich zur Reinigung von den Sünden. Allah hat an dich gedacht, so denke an Ihn, und er hat dir aufgeholfen, so danke Ihm (dafür).

Imam Ali Zain-ul-Abidin (as)-(Tuhaf-ul-Uqul, S. 280)

Gewiss ist es das Recht desjenigen, der dir einen Gefallen getan hat, ihm zu danken, seine Gefälligkeit zu erwähnen, über ihn Gutes zu erzählen und wahrhaftig für ihn zwischen dir und Allah, dem Lobgepriesenem, zu beten. Denn wenn du dieses tust, bedankst du dich bei ihm im Verborgenen und in der Öffentlichkeit. Und wenn du ihn durch eine handlung belohnen kannst, belohne ihn (dafür), sonst schuldest du ihm Lohn und bleibst dieses schuldig.

Imam Ali Zain-ul-Abidin (as)-(Tuhaf-ul-Uqul, S. 265)