All posts in Aufrichtigkeit

Wahrlich wurde die Gemeinschaft [dschamaa] errichtet, nur damit die Aufrichtigkeit, der Monotheismus [tauhid], der Islam und der Gottesdienst offensichtlich, unverhüllt und bekannt werden. Dadurch, dass dieses öffentlich ist, werden sie zu einem Argumentfiir Allah, dem Einzigen, für die Leute im Osten und im Westen. (Die Gemeinschaft wurde auch errichtet) damit der Heuchler und der Missachtende ausführen, was sie vom Äußeren des Islam festgesetzt haben und (dabei) beobachtet werden, und damit die Bekenntnisse der Menschen zueinander über den Islam zugelassen und möglich werden, zusammen mit der Unterstützung zu dem Guten und der Gottesehrfurcht und dem Abhalten vielen Ungehorsams gegenüber Allah, dem Mächtigen und Erhabenen.

Imam Ali al-Ridha (as)-(Uyunul Achbar al-Ridha, Band 2, S. 109 und al-Hayat Band 1, S233)

Der Verstand [aql] eines Muslims wird erst dann vervollständigt, wenn er zehn Eigenschaften besitzt: Von ihm wird das Gute erwartet, und man ist sicher, dass nicht Böses von ihm kommt. Er sieht das Wenige an Gutem von anderen als viel an, sieht aber das Viele an Gutem bei sich als wenig an. Er wird nicht bekümmert wegen (vieler) Anliegen (anderer) an ihn. Er wird nicht überdrüssig vom Streben nach Wissen sein ganzes Leben lang. Ihm ist Armut um Allahs Willen lieber, als (materieller) Reichtum. Demut gegenüber Allah ist ihm lieber als Ehre von Seiten Seiner Feinde. Unbekanntheit ist für ihn attraktiver als Berühmtheit. Dann sprach Er — Friede sei mit ihm: Die zehnte (Eigenschaft)! Wenn du (nur) wüstest was die zehnte ist! Man fragte ihn (was diese ist). Er sprach — Friede sei mit ihm: Immer, wenn er jemanden sieht, sagt er (zu sich): Er ist besser und frommer als ich.

Imam Ali al-Ridha (as)-(Bihar-ul-Anwar, Band 78, S. 334)

Die Glaubensüberzeugung [iman] hat vier Säulen: Sich auf Allah zu verlassen [tawakkul], zufrieden zu sein [ridha] über das Urteil Allahs, sich dem Befehl Allahs hinzugeben [taslim] und (für sich) Allah zu ermächtigen [tafwidh].

Imam Ali al-Ridha (as)-(Bihar-ul-Anwar, Band 78, S. 338)

Das Diesseits ist die Heimstätte der Aufrichtigkeit für den, der sie richtig bewertet, und die Stätte des Wohlbefindens für den, der aus ihr Verständnis zieht. Es ist die Stätte des Reichtums für den, der davon Wegzehrung nimmt. Es ist der Ort der Niederwerfung der Propheten Allahs, der Ort, an den Seine Offenbarung niedergesandt wurde, der Gebetsplatz Seiner Engel und der Handelsplatz der Vertrauten Allahs [auliya]. Ihr Verdienst darin ist Barmherzigkeit, und ihr Gewinn das Paradies; so, wer will es tadeln? Es hat seine Loslösung angekündigt, zu seiner Trennung gerufen und seinen eigenen Tod angekündigt. Es erweckte Sehnsucht durch seine Freuden (im Diesseits) auf die Freude (im Jenseits), und es warnte durch Heimsuchung (im Diesseits) vor der Heimsuchung (im Jenseits), mahnend und warnend, Interesse erweckend (am Schönen) und Furcht einflößend. Oh du, der du vom Diesseits betört und von seinem Trug betrogen wurdest, wann hat es dich betrogen? Durch den Tod deiner Vorväter und ihrer Verwesung (im Grab)? Oder mit den Ruhestätten deiner Mütter unter der Erde ?

Imam Ali (as)-(Bihar, Teil 77, S. 418)

Als er (a.) über die Glaubensüberzeugung gefragt wurde, sprach er: „Die feste Glaubensüberzeugung [iman] ruht auf vier Säulen: Standhaftigkeit, Gewissheit [yaqin], Gerechtigkeit und Anstrengung [dschihad]. Die Standhaftigkeit besteht aus vier Teilen: Sehnsucht, Furchtsamkeit, Enthaltsamkeit und Wachsamkeit. Wer sich nach dem Paradies sehnt, verzichtet auf seine Begierden. Wer sich vor dem Feuer fürchtet, meidet das Verbotene. Wer sich des Weltlichen enthält, zählt das Unheil (darin) gering, und wer wachsam den Tod erwartet, eilt zu guten Taten. Die Anstrengung [dschihad] besteht (auch) aus vier Teilen: Gebieten des Guten, Verwehren des Schlechten, die Wahrheit zu sagen an geeigneten Stellen und den Frevlern [fasiqun] zu grollen. Wer das Gute gebietet, stärkt den Rücken der Gläubigen, und wer das Schlechte verwehrt, demütigt die Nichtgläubigen [kafirin]. Wer die Wahrheit an den geeigneten Stellen sagt, erfüllt seine Pflicht, und wer den Frevlern gegenüber grollt und um Allahs Willen zornig wird, um dessen willen wird Allah (seinen Feinden) zürnen und ihn am Tage der Auferstehung Zufrieden stellen.

Imam Ali (as)-(Nahdsch-ul-Balagha, Subhi-l-Salih, Qisar-ul-Hukm 31, S. 473)

Mein Herr riet mir neunerlei: Er riet mir Aufrichtigkeit im Geheimen und im Offenbaren; und Gerechtigkeit in Zufriedenheit und Zorn; und Mäßigkeit in Armut und Wohlstand; und Vergebung für denjenigen, der mir Unrecht getan hat; und dem zu geben, der mir vorenthalten hat; und mich dem zuzuwenden, der sich von mir abgewandt hat; dass mein Schweigen Nachdenken ist, meine Rede Gottesgedenken und mein Sehen Achtsamkeit.

Prophet Muhammad (saaw) – (150 Aussprüche des Propheten, IZH e.V., S. 54)

Ein Mann fragte den Propheten: „Rate mir, was bei Allah zum Vorteil gereicht.“ Da sagte Er: Vermehre die Erinnerung an den Tod, denn sie befreit Dich von weltlichen Fesseln; übe Dich in Dankbarkeit, denn wahrlich, sie weitet die Gnade; vermehre Deine Bittgebete, denn du weißt nicht, wann sie angenommen werden; hüte dich vor Gewalt, denn Gott hat fürwahr beschlossen, dem beizustehen, dem Gewalt angetan wurde. Und der Gesandte Gottes setzte seine Rede fort: O ihr Menschen, wahrlich eure Gewalttat richtet sich nur gegen euch selbst. Hüte dich daher vor List, denn Allah hat bestimmt, dass die böse List niemandem schadet außer ihrem Urheber.

Prophet Muhammad (saaw) – (150 Aussprüche des Propheten, IZH e.V., S. 38)

Wer im Ramadan fastet und seine Grenzen erkennt und sich allem fernhält, wovon es sich fernzuhalten gilt, dem werden seine vorherigen Sünden vergeben.

Prophet Muhammad (saaw) – (150 Aussprüche des Propheten, IZH e.V., S. 24)

Wahrlich, die Schlimmsten meiner Gemeinde sind jene, zu denen die Menschen gut sind, um ihre Bosheit von sich abzuwenden; und derjenige, zu dem die Menschen gut sind, um seine Bosheit von sich abzuwenden, der ist nicht von mir.

Prophet Muhammad (saaw) – (150 Aussprüche des Propheten, IZH e.V., S. 18)

Wahrlich, alles Gute wird mit dem Verstand erkannt, und keine Religion hat, wer keinen Verstand hat.

Prophet Muhammad (saaw) – (150 Aussprüche des Propheten, IZH e.V., S. 16)